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Alle Oberthemen / Medienwissenschaften / Medienproduktforschung

Medienproduktforschung (119 Karten)

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1) Was ist ein Datentyp, was ist ein Abstrakter Datentyp (ADT)? (5P)
Definition Datentyp: „Datentyp wird durch seinen Wertebereich, seine Operationen, seine Struktur und seine Bedeutung festgelegt.“ Elementare (einfache) Datentypen sind in den Programmiersprachen implementiert.
• Ein Abstrakter Datentyp (ADT) ist ein Schema zur Realisierung eines Datentyps, dessen Datenstruktur sowie ausführbare Operationen festgelegt werden, dessen interne Datenstruktur aber nicht sichtbar ist, da sie gekapselt wird.
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
Quelle:
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2) Wie lässt sich Medientyp definieren und welche Medientypen sind Ihnen bekannt (bitte nur Stichpunkte)?! (5P)
Def: Ein Medientyp wird durch die Art und Weise der
Informationsaufnahme durch den Menschen (akustisch oder auch
visuell) und die Art der Verarbeitung von Information beschrieben (analog oder auch digital).

• Medientypen: Text, Pixelbild, Grafik, Video (analog), Video (digital) Audio, Musik, Animation
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
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3) Beschreiben Sie kurz die Farbmodelle RGB, CMYK und YUV! Bei welchen Medientypen spielen sie eine Rolle? (5P)
• RGB-Modell: additiver Farbraum, die Farbwahrnehmung wird durch das additive Mischen der drei Grundfarben Rot-Grün-Blau nachgebildet. Anwendungsbereich: selbstleuchtende Systeme
wie z.B. Monitore

• CMYK-Modell: subtraktives Farbmodell, bestehend aus den Farben Cyan, Magenta und Yellow und dem Schwarzanteil K als Farbtiefe, Anwendungsbereich: moderner Vierfarbdruck

• YUV- Modell: zur Darstellung der Farbinformationen werden zwei Komponenten, die Luminanz Y (Lichtstärke) und die Chrominanz (Farbanteil), mit ihren zwei Unterkomponenten U und V verwendet. Anwendungsbereich: analoges Farbfernsehen!
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
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4) Definieren Sie bitte Datenkompression und Datenreduktion! (5P)
• Datenkompression: Solche Verfahren, die die Anzahl der Bits digitaler Signale herabsetzen. Lassen sich die Daten vollständig wiederherstellen, sprechen wir von verlustfreier Kompression; lassen sich die Daten nicht vollständig wiederherstellen, sprechen wir von verlustbehafteter Kompression.

• Datenreduktion: Solche Verfahren, die bei der Aufnahme und der Signalumsetzung (Sampling) Informationen
auslassen (sog. Subsampling).
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
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5) Beschreiben Sie die Bedeutung von I-frames, B-frames und P-frames bei dem MPEG2-Kodierungsverfahren! (5P)
• Beim MPEG2-Kodierungsverfahren setzt sich die Videospur aus 3 verschiedenen Frameszusammen, die verschiedene Aufgaben haben:

• I-frame: (Intra Coded Picture)


    - keine Berücksichtigung der anderen Bilder

    - wird wie ein Standardbild behandelt

    - bildet einen Anker für wahlfreien Zugriff

• B-frame: (Bidirectionally Coded Picture)

    - Information vorangegangener und folgender P- und
      I-Frames notwendig

    - enthalten nur Informationen die sich von Bild zu Bild
      verändern

    - Kodierung nutzt eine Vorschau auf das nächste Bild, um 
      zum Beispiel einen demnächst sichtbaren Bereich aus
      einem vorangehenden Bild zu übernehmen

    - kann nie als Referenz auf andere Bilder dienen

• P-frame: (Predicted Picture)

    - Informationen vorangegangener I- oder P-Frames sind
      notwendig

    - Bildinformationen enthalten, die sich in festgelegten
      Rasterblöcken im Vergleich zum I-Frame ändern

    - Kodierung nutzt die Tatsache, dass Bildbereiche sich oft nur 
      geringfügig verschieben. Kleine Verschiebungen werden als
      Bewegungsvektoren gespeichert

Grafik
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
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6) Was standardisieren MPEG 4, MPEG 7 und MPEG 21?
    Bitte geben Sie die Antwort in Stichpunkten! (5P)
• Immer mehr Informationen liegen digital vor und werden online
  bezogen

• Audio-visuelle Angebote bestimmen zunehmend das Angebot

• Anwendungen und Dienste werden „multimedial“

• Benutzerinteraktivität wird fester Bestandteil multimedialer Anwendungen u. Dienste

• -> Sie standardisieren die AV-Daten (TV, Film), die
Interaktivität (Computer) und den universellen Zugang/Vertrieb

• MPEG-4: (1998)
   - Standard für Multimedia Anwendungen

   - Übertragung von Produktion, Distribution und Zugriff auf
     Inhalte

   - Übertragung von Medienobjekten (künstlich oder natürlich)  
     mit ihren Eigenschaften und Verhalten -> audiovisuelle
     Szenen

• MPEG-7: (2002)

   - Beschreibung von Multimediadaten durch Metadaten -> kein 
     Datenformat

   - Verwendung von Deskriptoren zur Beschreibung von 
     Merkmalen

• MPEG-21: (seit 2001 in Arbeit)

   - Vereinheitlichung des Multimediaverkehrs

   - standardisierte Struktur für Vertrieb und Konsum 
     multimedialer Inhalte

   - Interoperabilität zwischen verschiedenen Multimedia-
     Dienstanbietern
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
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7) Beschreiben Sie ausführlich die Bedeutung von JPEG und MPEG4 für die Produktion digitaler Medien! (10P)
• JPEG und MPEG4 haben eine sehr große Bedeutung für die Produktion digitaler Medien, weil sie etabliert und fest integriert sind in die Speicher- und Komprimierungsabläufe.

• z.B. ist es bei Digital-Kameras häufig so, dass gleich beim Fotografieren die Bilder in dem komprimierenden JPEG-Standard überführt werden. Damit wird dem eigentlich großen Speicherbedarf sofort entgegen gewirkt, da JPEG-Bilder wenig Speicherplatz brauchen. JPEG ist eine Zusammenführung verschiedener Methoden der
Bildkompression.

• JPEG = Zusammenführung verschiedener Methoden der Bildkompression!


• Ähnlich ist es bei MPEG4. MPEG-4 befasst sich mit Video, interaktiven audiovisuellen Anwendungen und interaktivem Multimedia.

• Es sollte gute Ergebnisse bei Raten unter 64 kBit/s ermöglichen, wie sie in der Bildtelefonie oder für Videoanwendungen im Internet interessant sind (z.B. Webcam, Streaming Video, Videokonferenzen), da hier die
Leitungskapazitäten noch relativ gering sind.

• Allerdings geht es bei diesem Standard weniger um eine qualitativ hochwertige Komprimierung für die Videobearbeitung, sondern mehr um die Analyse des Bildinhaltes auf Bild- und
Tonobjekte, um diese gegebenenfalls auch voneinander getrennt zu verarbeiten.

• Dazu wird das Bild in statische und bewegte Elemente sowie einzelne räumliche Ebenen aufgelöst, die darin enthaltenen Objekte auf getrennten Kanälen digital verarbeitet und mit Hilfe
der schon bekannten MPEG-Komprimierungstechniken zeitgleich übertragen.

• Es weist eine gute Bildqualität bei wesentlich geringerem Speicherbedarf im Vergleich zu MPEG 1 und 2 auf.

• MPEG4 = Verfahren zur Video- und Audiodatenkompression
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
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8) MPEG 4 besteht aus zwei verschiedenen Bereichen. Welche sind das und welche Aufgaben haben sie? (5P)
• MPEG 4 besteht aus den beiden Bereichen Video- und Audiodatenkompression.

• 1) Kompression AVC (Advanced Video Codec) auch ITU H.264

   - Die Videokompression dient der Reduzierung der Datenrate  
     eines digitalisierten Videosignals, um es einfacher speichern 
     und übertragen zu können.

• 2) United Framework for Advanced Multimedia

   - Die Audiodatenkompression bezeichnet spezialisierte Arten der
     Datenkomprimierung, um digitale Audiodaten effektiv in ihrer 
     Größe zu reduzieren
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
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9) Warum wird bei JPEG-Bild-Kompression/Datenreduktion das RGB-Farbmodell in YUVFarbmodell konvertiert? Handelt es sich dabei um Datenkompression oder Datenreduktion? (5P)
• JPEG-Bilder werden von dem RGB-Farbraum in den YUV- Farbraum konvertiert, weil YUV höhere Kompressionsraten mit weniger Datenverlust erlaubt und die Unterkomponenten U und
V auch sehr stark komprimiert werden können. "chrominance subsampling“

• Deshalb handelt es sich um eine Datenreduktion, weil Informationen ausgelassen werden (subsampling).
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
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10) Wie erkennt ein Programm/eine Anwendung, welche Bedeutung der binäre Wert „01000001“hat? (5P)
• Der Maschinencode existiert als eine lange Folge von Bits. Diese Bits sind z.B. zu ASCIITexten, Fest- oder Gleitkommazahlen,
Adressangaben (in jeweils individueller Länge) und zu
Maschinenbefehlen 'gebündelt' und liegen scheinbar ohne Struktur im Hauptspeicher oder in Programmbibliotheken.

• Alleine die im Quelltext beschriebenen Anweisungen/ Deklarationen bestimmen das Format dieser Codeteile und damit auch den Code.

• Diesen Festlegungen entsprechend verwendet der Programmierer Befehle, die, als Maschinenbefehle vom Übersetzer erzeugt, zu den definierten Datentypen und Codes passen.

   - 128 64 32 16 8 4 2 1
      0    1   0   0   0 0 0 1 (Binär-Code)
     Rechenweise: 1+ 64= 65 (Dezimalzahl)
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
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11) Welche drei Bedeutungen des Begriffes „Format“ wurden in der Vorlesungsreihe erörtert? Beschreiben Sie sie kurz! (5P)
• Ein Medienprodukt nennt man Format wenn es mit wechselndem Inhalt wiederholt wird.
   - Beispiele: Tageszeitung, Late-Night-Show, Wort zum Sonntag,  
     Fachmagazin,…

• Formate schaffen die Voraussetzungen für die Etablierung von erwartbaren Programmstrukturen.

• Medienformate werden in der Medienkommunikation als Rahmenvorgaben genutzt, zugleich aber auch im Prozess der Kommunikation etabliert und gegebenenfalls modifiziert und
verändert
Tags: 1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien)
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Autor: Susi
Oberthema: Medienwissenschaften
Thema: Medienproduktforschung
Veröffentlicht: 18.07.2018
 
Schlagwörter Karten:
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1.1 Mensch und Technik (9)
1.1 Vorlesung: Mensch und Technik! (1)
1.2 Modell der Medienproduktion (9)
1.3 Inhaltliche Dimension des Content (Beispiel Manipulation/Selbstbezüglichkeit) (10)
1.4 Vorlesung: Technische Dimension des Content (Beispiel Digitale Medien) (11)
1.5 Vorlesung: Medienprodukte und Innovation (10)
2.1 Vorlesung: Digitale Druckvorstufe (10)
2.2 Vorlesung: Digitale Filmproduktion (5)
2.3 Film als Medienprodukt (Produktion) (9)
2.4 Film als Medienprodukt (Gestaltung) (9)
2.5 Film als Medienprodukt (Dramatik als Eigenschaft des Content) (9)
2.6 Stereo-3D-Produktion (12)
2.7 Content Management Systeme (CMS) in der Praxis der Medienproduktion (13)
Modell der Medienproduktion (1)
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